„Wenn nichts gewiss ist, dann ist alles möglich“ hat mal die Schrifstellerin Margret Drabble gesagt.

In dieser Session zeigt Rike auf, wie wir Ungewissheit nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Möglichkeitsraum sehen können. Sie beschreibt, warum es die Sicherheit, die wir suchen, gar nicht gibt bzw. geben kann und warum das auch gut so ist. Die Zwischenräume sind nicht leer, sondern voller Möglichkeiten und Informationen – wir müssen sie nur sehen können.

Denn: Wir können unsere Zukunft neu denken, um unsere Gegenwart zu gestalten. Dafür braucht es neben konkreten Strategien auch eine bestimmte Haltung. Um beides soll es in dieser Session gehen.

 

Rike Pätzold ließ sich nach ihrem Studium der Sinologie, Japanologie und Sprachphilosophie an der LMU München in International Leadership und körperorientiertem Coaching ausbilden. Zum Thema Ungewissheit, Selbstorganisationsprozesse und Zukunftsgestaltung berät sie Unternehmen und lehrt an Hochschulen. Sie forscht, schreibt, hält Vorträge (u.a. TEDx 2021) und segelt gern. Als Mitgründerin und Leiterin des Instituts für Praktische Emergenz unterstützt sie Organisationen, Städte und Gemeinden im Umgang mit Komplexität und Ungewissheit. Sie lebt mit ihrer Patchworkfamilie in München und auf ihrem Segelboot »Ponyo«, mit dem sie trotz ihrer Seekrankheit immer wieder gerne unterwegs ist.