Virtual MESCONF 2021

23. September 2021
Online, Überall

Die virtuelle MESCONF 2020 war mit fast 90 Teilnehmern ein voller Erfolg. Nach den klassischen Fachvorträgen, haben wir über 4 Stunden in 10 virtuellen Räumen tolle Workshops und Open-Space-Sessions erlebt. Die Teilnehmer konnten problemlos von Raum zu Raum wechseln und überall wurde kräftig diskutiert.

„das war für mich die beste Online Veranstaltung an der ich bisher teilgenommen oder mitgewirkt habe.“
„Super Cool“
„Open Space war fast wie im echten Leben, nur besser“
„Total überzeugend“

Was ist eigentlich die MESCONF?

Die MESCONF legt den Fokus auf den Nutzen der Modellierung in der Entwicklung eingebetteter Systeme. Eine weitere thematische Säule der MESCONF ist das modellbasierte Systems Engineering (MBSE).

Unsere Welt wird immer komplexer und dynamischer. Der stetige Wandel ist einer der Herausforderungen für Unternehmen. Erfolgreich sind die Unternehmen, die flexibel und schnell mit qualitativ hochwertigen Produkten auf die wechselnden Anforderungen des Marktes reagieren können.

Wir sind überzeugt, dass Modellierung einen entscheidenden Beitrag leistet, diese Fähigkeit zu erreichen. Unsere Werte und Überzeugungen haben wir in einem Manifest formuliert. Auf der Konferenz wollen wir auch über das Manifest sprechen und diskutieren.

Programm

  • 23. September 2021
  • Hauptraum
  • Raum 1
  • Raum 2
  • Raum 3
  • Raum 4
  • Raum 5
  • Raum 6
  • Raum 7
  • Raum 8
09:00 - 09:15Eröffnung und Manifest Modeling of Embedded Systems (www.mdse-manifest.org) By MESCONF-Team

Eröffnung der Veranstaltung durch das MESCONF-Team

09:15 - 09:30HowTo Online-MESCONF – Kurze Einführung in die Online-Tools der MESCONF By MESCONF-Team

Ein Videokonferenzsystem kennt inzwischen vermutlich fast jeder. Aber wie funktioniert ein Open-Space online? Wie kann ich zwischen den Räumen wechseln? Wir zeigen Ihnen in dieser Session, wie es auf der MESCONF funktioniert.

Infineon
09:30 - 09:45Vortrag vom Gastgeber Infineon By Infineon
09:45 - 10:30Dr. Wladimir Schamai: Mehrwert von Modellierung und Simulation für die Produktentwicklung By Wladimir Schamai

Modellierung und Simulation (M&S) ist eine Kernkompetenz, auf die Engineering-Unternehmen heutzutage nicht verzichten können. Dies betrifft vor allem die Produktentwicklung, bei der die Zeit vom Projektstart bis zur Markteinführung eine tragende Rolle spielt.

Dank des Fortschrittes bei der Entwicklung von M&S-Methoden und -Werkzeugen innerhalb der letzten Jahre (z. B. Model-Based Design oder Multi-Disciplinary Design Optimization) und des Anstieges der verfügbaren Rechenleistung (High Performance Computing), ist es heute möglich, die Zeit für Neuentwicklungen drastisch zu reduzieren. Darüber hinaus machen es der Einsatz von agilen Arbeitsmethoden und die Werkzeugunterstützung von Austauschformaten (z. B. FMI) möglich, Innovation voranzutreiben und auf Kundenbedürfnisse schneller einzugehen.

Die konzernweite Danfoss M&S-Initiative nutzt diesen Fortschritt, um neue Services für Kunden anzubieten, schnellere Iterationen bei der Entwicklung von Hardware und Software zu ermöglichen, sowie mittels M&S, Produktionsabläufe zu optimieren. Dieser Vortrag berichtet über die Vorteile für Danfoss, die sich aus dem zunehmenden und systematischen Einsatz von M&S ergeben, sowie den Mehrwert, den unsere M&S Kompetenzen für Kunden ermöglichen.

Dr. Wladimir Schamai hat an der Linköping Universität in Schweden im Bereich Computer and Information Science promoviert und war 11 Jahre bei Airbus Group im Bereich Research & Technology mit dem Fokus auf Model-Based Systems Engineering tätig. In seiner jetzigen Position als Head of Modeling & Simulation (M&S) bei Danfoss leitet er eine konzernweite M&S-Initiative, die zum Ziel hat, mittels Modellierung und Simulation schnellere Produktenwicklungszyklen zu ermöglichen und neue Services anzubieten.

 

10:30 - 11:00Kaffeepause By Alle

Zeit zum Entspannen, Diskutieren und Networken.

11:00 - 11:45Prof. Dr. Andreas Vogelsang: Und wo soll ich anfangen? Wie Einführung von MBSE in Organisationen klappen kann. By Prof. Dr. Andreas Vogelsang

Viele Unternehmen versuchen die zunehmende Komplexität ihrer Produkte durch den Einsatz von modellbasierten Ansätzen in den Griff zu bekommen. In den sogenannten SPES Projekten haben wir dazu in den letzten 10 Jahren eine umfassende und durchgängige Methodik für das Thema MBSE erarbeitet, die inzwischen in vielen Firmen berücksichtigt wird.

Die Einführung von MBSE Ansätzen generell ist jedoch eine große Herausforderung, die nicht auf einen Schlag erfolgen sollte. Rahmenwerke zur Prozessverbesserung, wie z.B. CMMI, helfen bei der Einführung kaum weiter, da diese Ansätze zu generisch und oft auch zu „schwergewichtig“ sind.

Wir stellen ein Reifegradmodell vor, das speziell auf die Einführung von MBSE zugeschnitten ist. Das Modell definiert eine Reihe von Fähigkeiten, die durch den Einsatz von Modellen erlangt werden. Diese Fähigkeiten adressieren die für die Entwicklung relevanten Bereiche Kontext-, Anforderungs-, Funktions- und Systemmodellierung, sowie Integration und Testen. Auf Basis dieses Modells wird bewertet, wo ein Unternehmen bei der Einführung von MBSE steht und in welchen Bereichen es sich lohnt Modellbasierung voranzutreiben. Dabei berücksichtigt das Modell Ziele und Gegebenheiten des Unternehmens.

Prof. Dr. Andreas Vogelsang ist Professor für Software & Systems Engineering am Institut für Informatik der Universität zu Köln. Er hat 2015 an der TU München promoviert und war von Mitte 2016 bis Mitte 2020 an der TU Berlin Juniorprofessor für Automotive Software Engineering sowie Leiter der Software Engineering Abteilung am Daimler Center for Automotive IT Innovations. Professor Vogelsang forscht im Bereich Requirements Engineering, Model-based Systems Engineering und Data-driven Systems Engineering. 2018 wurde Vogelsang zum Junior-Fellow der Gesellschaft für Informatik (GI) ernannt und 2019 zum „Nachwuchswissenschaftler des Jahres“ von academics und dem DHV gekürt.

12:15 - 13:15Mittagspause By Alle
13:45 - 14:30Open-Space: Einführung und Marktplatz By MESCONF-Team

Nicht nur die eingeladenen Speaker haben ein hervorragendes Wissen, auch jeder Teilnehmer ist ein Experte auf seinem Gebiet und der gemeinsame Austausch auf Augenhöhe ist für alle ein großer Gewinn. Der Open-Space ist dafür ein sehr schönes Format. Auf den vergangenen MESCONF-Veranstaltungen wurden diese Sessions von den Teilnehmern immer wieder als besonders lohnenswert hervorgehoben.

Wir erklären Ihnen vor Ort, wie das Format funktioniert. Jeder hat dort die Möglichkeit ein Thema vorzuschlagen. Sie haben jetzt schon ein Thema? Schicken Sie Ihren Vorschlag an: tim.weilkiens@oose.de

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:00 - 15:15Kaffeepause By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern über ihre Open-Space-Erfahrungen

15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
15:45 - 16:00Kaffeepause By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

16:30 - 17:30Verlosung, Zusammenfassung des Nachmittags und Abschluss By MESCONF-Team

Wir verlosen unter den Teilnehmern tolle Preise! Und wir geben uns einen Überblick über die Themen, die am Nachmittag besprochen wurden. Damit erfahren Sie auch, was in den Sessions passiert ist, die Sie nicht besucht haben und können bei Interesse zu den beteiligten Personen Kontakt aufnehmen.

11:45 - 12:15Modellgetriebene Dokumentation, Basiskonzepte, Vorgehensweise, Anwendungsbeispiele By SiSy Solutions

Neben der Generierung von vollständig lauffähigem Quellcode aus Modellen hat sich die automatisierte Dokumentation als einer der wichtigsten Anwendungsfälle modellgetriebener Vorgehensweisen herausgestellt. Dabei wird mehr als bei den bereits lange angewendeten Generatoren für die API wie DoxyGen, Wert auf die projektbegleitenden Dokumentationen gelegt. In diesem Workshop werden  die Basiskonzepte, Vorgehensweisen und Anwendungsbeispiele für die automatisierte Herstellung von Dokumenten  zur Beschreibung der Systemanforderungen, der Projektorganisation, des Berichtswesens, der Systemdokumentation (Hardware und Software) sowie unterstützender Dokumente für die Erstellung von Testszenarien vorgestellt. Mit den Teilnehmern sollen Möglichkeiten der automatisierten oder teilautomatisierten Generierung von Benutzerdokumentationen für eingebettete Systeme diskutiert werden.

13:15 - 13:45Seriencode, Testumgebung und Dokumentationen aus einem Modell ohne Nachbearbeitung By Andreas Foltinek (IMACS)

Was sind die erforderliche Modellinhalte eines Projektes und welche Ergebnisse werden daraus generiert?

Modellbasierte Werkzeuge unterstützen i.d.R. lediglich die Beschreibung von Anforderungen, Daten und Funktionalitäten und können daher auch nur die dementsprechenden Code-Teile generieren.

Reale Projekte umfassen jedoch weitaus mehr Vorgaben/Informationen und erfordern unterstützende Hilfsmittel, die Entwickler im Projektverlauf benötigen (z.B. Metadaten, GUI/HMI, Kommunikation bzw. Online-Visualisierung, Offline-Simulation, Protokollier-SW, Testszenarien … ).

Diese werden normalerweise separat von Hand oder mit anderen Tools erstellt. Gravierende Nachteile sind dabei mehrere Designquellen (Redundanz) und damit keine (brauchbare) Wiederverwendbarkeit, erhöhte Fehlermöglichkeiten und letztendlich ein größerer Entwicklungsaufwand.

Der Vortrag zeigt anschaulich anhand realisierter Projekte, wie durch gezielte Erweiterungen der UML bereits im Modell eine vollständige Beschreibung des Systems erfolgt. Daraus wird Applikations-Code eine umfassende Test- und Simulationsumgebung (mit/ohne Target) und umfangreiche Dokumentationen erzeugt – ganz ohne Nachbearbeitung.

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

11:45 - 12:15Model-Based Product Line Engineering mit SysML v2 By Tim Weilkiens (oose)

Die neue SysML v2 ist seit vielen Jahren in Arbeit. Nun befindet sie sich auf der Zielgeraden. Ich werde einen kurzen Einblick in den neuen Standard geben und den aktuellen Stand vorstellen.

Mit der SysML v2 können grundsätzlich die gleichen Konzepte wie mit SysML v1 modelliert werden. Die Umsetzung ist aber anders und es gibt noch etliche weitere Features, die die SysML v1 nicht bietet.

Ich greife ein Feature heraus, das anders ist und ein brennendes Problem der SysML v1 löst: die Modellierung von Varianten. Wir werfen einen Blick auf der Problem in der SysML v1 und ich zeige Ihnen dann, wie es in der SysML v2 gelöst wird.

13:15 - 13:45Enterprise Model Management: Product model management captures and manages 1D models for faster innovation By Gerhard Pregitzer (Siemens)

Warum ist Produktmodell-Management wichtig? Um ein komplexes Produkt wie ein Auto herzustellen, sind ca. 10.000 Entscheidungen erforderlich. Viele dieser Entscheidungen finden Eingang in Modelle (z. B. 0D, 1D, 2D, 3D). Der Verlust eines 2D-/3D-Modells bedeutet, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, das Produkt herzustellen. Darum sollen die integrierten Kontrollmechanismen die Modelle verwalten. Dasselbe gilt jetzt für andere Typen von Modellen wie Matlab/Simulink und LMS Amesim. Leistung, Kosten, Zuverlässigkeit etc. sind allesamt entscheidend für die Bereitstellung eines Qualitätsprodukts. Dennoch werden immer noch 1D-Modelle auf Desktops oder offenen freigegebenen Laufwerken gespeichert. Wenn Modelle nicht gefunden oder wiederverwendet werden können, können Sie nicht sicher sein, ob Sie die richtige Modellversion verwenden. Teamcenter ermöglicht das effiziente Management von 1D-Modellen zusammen mit anderen Produktmodellen für schnellere Innovation mit größerem Einblick in Ihre domänenübergreifenden Daten und Prozesse.

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

11:45 - 12:15Model Driven Development: Wie SW Entwicklung mit Modellen im Team funktioniert By Peter Schedl, Patrick Weber (IBM)

Architektur-Modelle in SysML und UML werden heute industrieübergreifend eingesetzt aber im Bereich des SW Designs und Entwicklung gibt es immer noch Vorbehalte bzw. Mythen. Anhand eines Beispiels zeigen wir wie “Konsistenz zw. Design und Implementierung”, “Modellieren im Team”, “Codegenerierung aus UML für Embedded Systeme” und “Testen ohne Target HW” mit Rhapsody geht.

 

Peter Schedl, IBM Engineering Program Manager
Peter Schedl ist seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Entwicklung mechatronischer Systeme tätig. Bereits in seinen Anfängen erkannte er den Wert eines ganzheitlichen System-, HW- & SW-Architekturdesigns.
Er hat Erfahrung in der Anwendung von Methoden und Werkzeugen in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilindustrie über den gesamten Anwendungslebenszyklus.
Derzeit konzentriert er sich darauf, Kunden bei ihrer digitalen Transformation einschließlich KI-Technologie zu unterstützen.

Patrick Weber, IBM Engineering TechSales
Patrick Weber ist ein erfahrener Systemingenieur. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung eingebetteter Systeme, insbesondere im Automobilbereich, wo er als Entwickler und Architekt tätig war.
Patrick kam 2008 zu IBM und arbeitet seitdem als technischer Vertrieb für Model Based Systems Engineering in den Bereichen Luft- und Raumfahrt & Verteidigung, Automobilindustrie und Medizin.

13:15 - 13:45Model Driven Development: Wie SW Entwicklung mit Modellen im Team funktioniert By Peter Schedl, Patrick Weber (IBM)

Architektur-Modelle in SysML und UML werden heute industrieübergreifend eingesetzt aber im Bereich des SW Designs und Entwicklung gibt es immer noch Vorbehalte bzw. Mythen. Anhand eines Beispiels zeigen wir wie “Konsistenz zw. Design und Implementierung”, “Modellieren im Team”, “Codegenerierung aus UML für Embedded Systeme” und “Testen ohne Target HW” mit Rhapsody geht.

 

Peter Schedl, IBM Engineering Program Manager
Peter Schedl ist seit mehr als 20 Jahren im Bereich der Entwicklung mechatronischer Systeme tätig. Bereits in seinen Anfängen erkannte er den Wert eines ganzheitlichen System-, HW- & SW-Architekturdesigns.
Er hat Erfahrung in der Anwendung von Methoden und Werkzeugen in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobilindustrie über den gesamten Anwendungslebenszyklus.
Derzeit konzentriert er sich darauf, Kunden bei ihrer digitalen Transformation einschließlich KI-Technologie zu unterstützen.

Patrick Weber, IBM Engineering TechSales
Patrick Weber ist ein erfahrener Systemingenieur. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung eingebetteter Systeme, insbesondere im Automobilbereich, wo er als Entwickler und Architekt tätig war.
Patrick kam 2008 zu IBM und arbeitet seitdem als technischer Vertrieb für Model Based Systems Engineering in den Bereichen Luft- und Raumfahrt & Verteidigung, Automobilindustrie und Medizin.

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

Logo Sodius Willert
11:45 - 12:15Wie können Sie SysML- und UML-Domänen verbinden? By Walter van der Heiden (SodiusWillert)

Durch automatisierte SysML-zu-UML-Modelltransformation maximieren Sie ganz erheblich die Vorteile der Modellierung.

Sowohl UML (Unified Modeling Language) als auch SysML (Systems Modeling Language) sind weit verbreitete Industriestandard-Notationen für die Modellierung komplexer Software und Systeme. Die Vorteile der Arbeit mit Modellierung, z.B. Klarheit der Architektur, eindeutige Spezifikation von Verhalten oder Schnittstellen und vieles mehr haben zahlreichen Projekten , um Erfolg verholfen. Führende Modellierungstools, wie IBM Engineering Rhapsody, stehen zur Verfügung, um die Vorteile der Modellierung in der System- und Softwareentwicklung voll auszuschöpfen. Für sicherheitskritische Anwendungen hat sich die Modellierungssoftware für eingebettete Systeme mit UML besonders bewährt. SysML ist eine neuere Notation, die auf UML basiert und für die Anforderungen von Teams entwickelt wurde, die komplexe heterogene Systeme entwickeln, z.B. Cyber-Physische Systeme (CPS).

Systemingenieure in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie und anderen Branchen werden durch die zunehmende Größe und Komplexität ihrer Lösungen, einschließlich Mechanik-, Mechatronik-, Hardware- und Softwarekomponenten in verteilten oder verschachtelten System-of-System-Szenarien, herausgefordert. SysML bietet diesen Ingenieuren die Möglichkeit,  ihre technischen Herausforderungen zu meistern. Obwohl IBM Rhapsody die UML- und SysML-Modellierung unterstützt, besteht die Herausforderung darin, eine nahtlose „Übergabe“ eines SysML-Modells auf Systemebene, das die in Software zu implementierende Funktionalität umfassen soll, an das mit UML arbeitende Softwareteam sicherzustellen. Die manuelle  Transformation von SysML in UML kann ein umständliches und fehleranfälliges Verfahren sein. Eine automatisierte Transformation von SysML in UML spart Teams viel Zeit und reduziert Missverständnisse und Fehler.

In diesem Vortrag beleuchten wir eine pragmatische Lösung für die automatisierte Transformation und diskutieren Beispiele, z.B. aus der Automobilindustrie. Hoch entwickelte und komplexe Systeme für autonomes Fahren werden typischerweise in SysML modelliert, während die Software UML-konform zu AUTOSAR implementiert werden muss. Abschließend geben wir einen Ausblick auf zukünftige Optionen und Optimierungen.

Walter van der Heiden
Mitgesellschafter der Holding SodiusWillert SAS und Technischer Geschäftsführer der Willert Software Tools GmbH
Praktische Erfahrung im Bereich Embedded Softwareentwicklung seit 1995 in den Bereichen

  • Embedded Softwareentwicklung
  • Entwicklung von Embedded Software Tools wie Compiler, Debugger, RTOS, Codegeneratoren und UML Frameworks
  • Support und Vertrieb von Software Entwicklungs-Tools
  • Schulungen und technisches Coaching in Embedded SW Projekten

E-Mail: wvdheiden@sodiuswillert.com

Logo Sodius Willert
13:15 - 13:45Wie können Sie SysML- und UML-Domänen verbinden? By Walter van der Heiden (SodiusWillert)

Durch automatisierte SysML-zu-UML-Modelltransformation maximieren Sie ganz erheblich die Vorteile der Modellierung.

Sowohl UML (Unified Modeling Language) als auch SysML (Systems Modeling Language) sind weit verbreitete Industriestandard-Notationen für die Modellierung komplexer Software und Systeme. Die Vorteile der Arbeit mit Modellierung, z.B. Klarheit der Architektur, eindeutige Spezifikation von Verhalten oder Schnittstellen und vieles mehr haben zahlreichen Projekten , um Erfolg verholfen. Führende Modellierungstools, wie IBM Engineering Rhapsody, stehen zur Verfügung, um die Vorteile der Modellierung in der System- und Softwareentwicklung voll auszuschöpfen. Für sicherheitskritische Anwendungen hat sich die Modellierungssoftware für eingebettete Systeme mit UML besonders bewährt. SysML ist eine neuere Notation, die auf UML basiert und für die Anforderungen von Teams entwickelt wurde, die komplexe heterogene Systeme entwickeln, z.B. Cyber-Physische Systeme (CPS).

Systemingenieure in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie und anderen Branchen werden durch die zunehmende Größe und Komplexität ihrer Lösungen, einschließlich Mechanik-, Mechatronik-, Hardware- und Softwarekomponenten in verteilten oder verschachtelten System-of-System-Szenarien, herausgefordert. SysML bietet diesen Ingenieuren die Möglichkeit,  ihre technischen Herausforderungen zu meistern. Obwohl IBM Rhapsody die UML- und SysML-Modellierung unterstützt, besteht die Herausforderung darin, eine nahtlose „Übergabe“ eines SysML-Modells auf Systemebene, das die in Software zu implementierende Funktionalität umfassen soll, an das mit UML arbeitende Softwareteam sicherzustellen. Die manuelle  Transformation von SysML in UML kann ein umständliches und fehleranfälliges Verfahren sein. Eine automatisierte Transformation von SysML in UML spart Teams viel Zeit und reduziert Missverständnisse und Fehler.

In diesem Vortrag beleuchten wir eine pragmatische Lösung für die automatisierte Transformation und diskutieren Beispiele, z.B. aus der Automobilindustrie. Hoch entwickelte und komplexe Systeme für autonomes Fahren werden typischerweise in SysML modelliert, während die Software UML-konform zu AUTOSAR implementiert werden muss. Abschließend geben wir einen Ausblick auf zukünftige Optionen und Optimierungen.

Walter van der Heiden
Mitgesellschafter der Holding SodiusWillert SAS und Technischer Geschäftsführer der Willert Software Tools GmbH
Praktische Erfahrung im Bereich Embedded Softwareentwicklung seit 1995 in den Bereichen

  • Embedded Softwareentwicklung
  • Entwicklung von Embedded Software Tools wie Compiler, Debugger, RTOS, Codegeneratoren und UML Frameworks
  • Support und Vertrieb von Software Entwicklungs-Tools
  • Schulungen und technisches Coaching in Embedded SW Projekten

E-Mail: wvdheiden@sodiuswillert.com

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

11:45 - 12:15IBM Rhapsody TestConductor: Invarianten-Check als komplimentäre Erweiterung des anforderungsbasierten Testens By BTC Embedded Systems

Innovative und qualitativ hochwertige Software ist in vielen Branchen ein wesentlicher Treiber für den Geschäftserfolg. Dabei muss Qualität in alle Aspekte der Produktentwicklung integriert werden, angefangen bei den Anforderungen. IBM Engineering Systems Design Rhapsody und sein TestConductor Add-On unterstützen seit vielen Jahren den modellbasierten, anforderungsbasierten Test auf Basis von UML und SysML. Diese Präsentation zeigt nun, wie wir Rhapsody TestConductor um sogenannte “Invarianten-Checks” erweitern, die komplementär während der herkömmlichen Testausführung überprüft werden. So erzielt man sofort eine größere Testtiefe, die zu mehr Effizienz und Effektivität führt.

13:15 - 13:45IBM Rhapsody TestConductor: Invarianten-Check als komplimentäre Erweiterung des anforderungsbasierten Testens By BTC Embedded Systems

Innovative und qualitativ hochwertige Software ist in vielen Branchen ein wesentlicher Treiber für den Geschäftserfolg. Dabei muss Qualität in alle Aspekte der Produktentwicklung integriert werden, angefangen bei den Anforderungen. IBM Engineering Systems Design Rhapsody und sein TestConductor Add-On unterstützen seit vielen Jahren den modellbasierten, anforderungsbasierten Test auf Basis von UML und SysML. Diese Präsentation zeigt nun, wie wir Rhapsody TestConductor um sogenannte “Invarianten-Checks” erweitern, die komplementär während der herkömmlichen Testausführung überprüft werden. So erzielt man sofort eine größere Testtiefe, die zu mehr Effizienz und Effektivität führt.

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

11:45 - 12:15Modellbasiertes Testen im agilen Umfeld By sepp.med

Im Vortrag stellt Dr. Martin Beißer vor, wie man ein Testdesign für agile Teams aufsetzten kann, das mit den Sprints wächst und alle Änderungen mitmacht. Dabei stellt er vor, wie man User-Stories in Testmodelle umsetzt und daraus Tests generiert, und welche Vorteile sich ergeben, wenn man Änderungen kurzfristig ins Testdesign einfließen lassen kann und trotzdem rechtzeitig alle Testfälle zur Testdurchführung bereitstehen.

13:15 - 13:45Modellbasiertes Testen im agilen Umfeld By sepp.med

Im Vortrag stellt Dr. Martin Beißer vor, wie man ein Testdesign für agile Teams aufsetzten kann, das mit den Sprints wächst und alle Änderungen mitmacht. Dabei stellt er vor, wie man User-Stories in Testmodelle umsetzt und daraus Tests generiert, und welche Vorteile sich ergeben, wenn man Änderungen kurzfristig ins Testdesign einfließen lassen kann und trotzdem rechtzeitig alle Testfälle zur Testdurchführung bereitstehen.

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

11:45 - 12:15Wie sieht meine Architektur eigentlich aus? By Thomas Schütz (PROTOS)

Wie sieht meine Architektur eigentlich aus und wie sollte sie aussehen?

Die Beantwortung dieser Frage ist äußerst wichtig für jedes Embedded Software Projekt.

Im Vortrag werden zunächst die zu Grunde liegenden Fragen beleuchtet:

  • Was ist wichtig für eine gute Architektur?
  • Welche Abstraktionen will ich in meiner Architektur sehen?
  • Wie stelle ich diese dar?
  • Welche Methoden und Tools unterstützen mich dabei?

Im Anschluss werden zwei gegensätzliche Vorgehensweisen zur Problemlösung vorgestellt. Beim generativen top-down Ansatz wird aus Architekturmodellen der Code für architekturrelevante Struktur und Verhalten generiert. Beim analytischen bottom-up Ansatz werden aus existierendem Code Abstraktionen in die Modelle gebracht und dargestellt. Die Vor- und Nachteile der beiden Wege für existierende und neue Projekte werden anhand von Beispielen live demonstriert.

Nutzen:

  • Verständnis für die Verwendung von Modellen für die Architekturbeschreibung
  • Kennenlernen von Methoden für die Analyse und Generierung von Architekturen
13:15 - 13:45Wie sieht meine Architektur eigentlich aus? By Thomas Schütz (PROTOS)

Wie sieht meine Architektur eigentlich aus und wie sollte sie aussehen?

Die Beantwortung dieser Frage ist äußerst wichtig für jedes Embedded Software Projekt.

Im Vortrag werden zunächst die zu Grunde liegenden Fragen beleuchtet:

  • Was ist wichtig für eine gute Architektur?
  • Welche Abstraktionen will ich in meiner Architektur sehen?
  • Wie stelle ich diese dar?
  • Welche Methoden und Tools unterstützen mich dabei?

Im Anschluss werden zwei gegensätzliche Vorgehensweisen zur Problemlösung vorgestellt. Beim generativen top-down Ansatz wird aus Architekturmodellen der Code für architekturrelevante Struktur und Verhalten generiert. Beim analytischen bottom-up Ansatz werden aus existierendem Code Abstraktionen in die Modelle gebracht und dargestellt. Die Vor- und Nachteile der beiden Wege für existierende und neue Projekte werden anhand von Beispielen live demonstriert.

Nutzen:

  • Verständnis für die Verwendung von Modellen für die Architekturbeschreibung
  • Kennenlernen von Methoden für die Analyse und Generierung von Architekturen
14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

Bildschirmpause und bei Interesse Online-Diskussion mit den anderen Teilnehmern

11:45 - 12:15Agile modellbasierte Software- und Systementwicklung in sicherheitskritischem Umfeld By Dr. Konrad Wieland (LieberLieber)

Die verstärkte Entwicklung komplexer cyber-physischer Systeme (CPS), insbesondere in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, stellt die betroffenen Unternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Diese Systeme unterliegen in der Regel strengen Anforderungen, und immer mehr Normen müssen in der Software nachvollziehbar abgebildet werden. Da sich diese Anforderungen jedoch oft schnell ändern (neue Vorschriften, neue Technologien, etc.), hat sich in der Softwareentwicklung die „agile Entwicklung“ etabliert. Mit ihren iterativen Entwicklungsschritten ermöglicht sie eine flexible Anpassung der Software während der Entwicklungsphase. Bei CPS müssen jedoch Hardware und Software eng zusammenarbeiten, wobei Hardwareentwicklungen in der Regel nicht agil durchgeführt werden können. Daraus ergeben sich heute in den betroffenen Branchen große Herausforderungen, wenn es darum geht, Hard- und Software in Systemen zu verschmelzen. In der Hardwareentwicklung wird nun versucht, durch Ansätze wie Co-Simulation oder die Arbeit mit digitalen Zwillingen mehr Agilität zu erreichen. Um in solchen oft unübersichtlichen CPS-Entwicklungsprozessen den Überblick, die Kontrolle und die Reproduzierbarkeit zu behalten, ist die „agile modellbasierte Software- und Systementwicklung“ ein geeigneter Ansatz. In solchen interaktiven Modellen lässt sich das Zusammenspiel von Hard- und Software übersichtlich darstellen und gleichzeitig revisionssicher dokumentieren. Alle Informationen laufen im grafischen Modell zusammen und auch alle im System auftretenden Fehler werden dort dargestellt. Für diesen Schritt fehlte jedoch bisher eine leistungsfähige Lösung für Konfigurationsmanagementmodelle.

Im Vortrag stellen wir unser „Agile Modeling Manifesto“ vor und zeigen, warum das Thema Agilität in direktem Zusammenhang mit dem Konfigurationsmanagement steht. Beispiele aus der Automobilbranche unterstreichen die Aktualität und Bedeutung dieser Entwicklung.

13:15 - 13:45Agile modellbasierte Software- und Systementwicklung in sicherheitskritischem Umfeld By Dr. Konrad Wieland (LieberLieber)

Die verstärkte Entwicklung komplexer cyber-physischer Systeme (CPS), insbesondere in der Automobil- und Luftfahrtindustrie, stellt die betroffenen Unternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Diese Systeme unterliegen in der Regel strengen Anforderungen, und immer mehr Normen müssen in der Software nachvollziehbar abgebildet werden. Da sich diese Anforderungen jedoch oft schnell ändern (neue Vorschriften, neue Technologien, etc.), hat sich in der Softwareentwicklung die „agile Entwicklung“ etabliert. Mit ihren iterativen Entwicklungsschritten ermöglicht sie eine flexible Anpassung der Software während der Entwicklungsphase. Bei CPS müssen jedoch Hardware und Software eng zusammenarbeiten, wobei Hardwareentwicklungen in der Regel nicht agil durchgeführt werden können. Daraus ergeben sich heute in den betroffenen Branchen große Herausforderungen, wenn es darum geht, Hard- und Software in Systemen zu verschmelzen. In der Hardwareentwicklung wird nun versucht, durch Ansätze wie Co-Simulation oder die Arbeit mit digitalen Zwillingen mehr Agilität zu erreichen. Um in solchen oft unübersichtlichen CPS-Entwicklungsprozessen den Überblick, die Kontrolle und die Reproduzierbarkeit zu behalten, ist die „agile modellbasierte Software- und Systementwicklung“ ein geeigneter Ansatz. In solchen interaktiven Modellen lässt sich das Zusammenspiel von Hard- und Software übersichtlich darstellen und gleichzeitig revisionssicher dokumentieren. Alle Informationen laufen im grafischen Modell zusammen und auch alle im System auftretenden Fehler werden dort dargestellt. Für diesen Schritt fehlte jedoch bisher eine leistungsfähige Lösung für Konfigurationsmanagementmodelle.

Im Vortrag stellen wir unser „Agile Modeling Manifesto“ vor und zeigen, warum das Thema Agilität in direktem Zusammenhang mit dem Konfigurationsmanagement steht. Beispiele aus der Automobilbranche unterstreichen die Aktualität und Bedeutung dieser Entwicklung.

14:30 - 15:00Open Space Session 1 By Alle
15:15 - 15:45Open Space Session 2 By Alle
16:00 - 16:30Open Space Session 3 By Alle

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