Programm


TAG 1 – Donnerstag, 7. Juni 2018 | TAG 2 – Freitag, 8. Juni 2018

8:45 Registration (Empfang & Kaffee)
9:15 Eröffnung
9:30 Bericht von Infineon und vom Manifest Modeling of Embedded Systems (www.mdse-manifest.org)
10:15 KEYNOTE – Prof. Dr. Werner Damm: Überzeugungen, Vertrauen und Daten-
Wahrheit: Was kann in verteilten kooperativen Entschteidungsprozessen fehlschlagen?
11:00 Pause
11:30 Anwenderbericht / Impulsvortrag 1
11:50 Anwenderbericht / Impulsvortrag 2
12:10 Einleitung Open Space, Eröffnung Marktplatz
13:00 Mittagspause
14:00 Open Space Session 1 – Call for Session / Sessions
15:00 Kaffeepause, Besuch der Ausstellung und Diskussion mit den anderen Teilnehmern über ihre Open-Space-Erfahrungen
15:15 Open Space Session 2 – Call for Session / Sessions
16:15 Kaffeepause, Besuch der Ausstellung und Diskussion mit den anderen Teilnehmern über ihre Open-Space-Erfahrungen
16:30 Open Space Session 3 – Call for Session / Sessions
17:30 Kurze Pause
17:45 Dr. Nicolas Dierks – Wie können wir die Zukunft der Digitalisierung denken? Ein philosophischer Blick auf die gesellschaftlichen Auswirkungen
18:30 Abendessen
19:00 Katja Kettler, Henning Butz – Audio Video Performance über eine Digitale Zukunft
19:45 Podiums-Diskussion über die Digitalisierung in der Zukunft mit Prof. Dr. Werner Damm, Nicolas Dierks und Henning Butz.
20:30 Ende der Veranstaltung


TAG 2 – Freitag, 8. Juni 2018 | TAG 1 – Donnerstag, 9. Juni 2018

8:45 Registration (Empfang & Kaffee)
9:00 Kurzvorstellung der Toolhersteller und ihrer Workshops

  • IMACS GmbH
  • Protos
  • SiSy
  • Willert Software Tools
9:45 Kaffee und Orientierung
10:00 Session 1: Toolhersteller-Workshops
11:00 Kaffeepause
11:15 Session 2: Toolhersteller-Workshops
12:15 Mittagspause
13:15 Session 3: Toolhersteller-Workshops
14:15 Kaffeepause
14:45 Fishbowl
15:45 Abschluss
16:00 Ende der Veranstaltung

KEYNOTE – Prof. Dr. Werner Damm: Überzeugungen, Vertrauen und Daten-Wahrheit: Was kann in verteilten kooperativen Entscheidungsprozessen fehlschlagen?

Wir stellen ein mathematisches Modell eines vernetzten menschlichen Cyber-Physical Systems vor, das es ermöglicht, auszudrücken und zu begründen, was ein System über seine Umwelt wahrnimmt, einschließlich Menschen und andere Systeme, sein Vertrauen in Überzeugungen und das Ausmaß der Abweichung von Überzeugungen und Grundwahrheiten.

Eine übergreifende Kohärenzanforderung für jede Anwendung mit verteilten kooperativen Entscheidungen besteht darin, zu garantieren, dass ein System nur dann Vertrauen in Glaubenssätze hat, die für eine solche Entscheidungsfindung kritisch sind, wenn die Überzeugungen nur mit einer von der Systemdynamik bestimmten Toleranz von der Grundwahrheit abweichen und Kooperationspartner nicht dem Konfidenzniveau solcher Überzeugungen widersprechen.

Wir konkretisieren den Ansatz für die Anwendungsdomäne des kooperativen autonomen Fahrens und diskutieren, inwieweit der aktuelle Stand der Technik es erlaubt, Mechanismen zu bauen, die solche Kohärenzanforderungen zu Recht garantieren.

Der Vortrag basiert auf einer gemeinsamen Arbeit mit Alberto Sangiovanni-Vincentelli , Universität von Kalifornien in Berkeley, und Willem Hagemann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.


Nicolas DierksDr. Nicolas Dierks – Wie können wir die Zukunft der Digitalisierung denken? Ein philosophischer Blick auf die gesellschaftlichen Auswirkungen

Moderne Gesellschaften sind heute darauf angewiesen, neue technologische oder ökonomische Entwicklungen nicht zu verschlafen. Daraus hat sich ein allgemeines Lebensgefühl entwickelt: Verpassensangst. Doch selbst Top-Unternehmen werden bisweilen von disruptiven Innovationen kalt erwischt. Woran liegt es, dass solche tiefen Umbrüche lange unsichtbar bleiben? Woher rührt solche Innovations-Blindheit?

Es hat auch weniger mit Inkompetenz oder Vermeidungsstrategie zu tun. Auch greifen wir zu kurz, wenn wir dem Problem mit technischen Lösungen, Fehlervermeidung, minutiöser Planung oder härterer Arbeit beikommen wollen. Stattdessen haben wir es mit einem hard problem menschlicher Erkenntnis zu tun.

Zweierlei haben wir einzusehen:

  1. Wir kennen die Zukunft nicht.
  2. Die Unsichtbarkeit von Innovationen ist gerade die Kehrseite unserer (bisher) erfolgreichen Gewohnheiten. Diese Kombination resultiert gesellschaftlich in Unsicherheit und Trägheit.

Diesem Dilemma ist nur durch einen intelligenteren Umgang mit Innovation zu entkommen. Am Beispiel der sozialen Medien können wir sehen, wie riesig die Potentiale sind und wie unterschiedlich doch deren gesellschaftliche Bewertung. Produktiv machen wir diese Einsichten erst, wenn wir auch eine frische Perspektive auf unsere eigene Praxis werfen sowie auf die Bedeutung von Innovationen in ihrem Entstehungsfeld.

Im Vortrag werden Einsichten aus der Erkenntnistheorie und der Wissenschaftstheorie erläutert und konkrete gesellschaftliche Bezüge hergestellt. Am Ende haben die Zuhörer ein klareres Verständnis des Problems der Erkennbarkeit von Innovationen und seine gesellschaftlichen Auswirkungen gewonnen und damit eine Voraussetzung für eine höhere Kompetenz zur Bewertung sinnvoller Innovations-Strategien.

Dr. Nicolas Dierks begeistert Menschen für neue Perspektiven – mit Vorträgen, Workshops und Büchern wie dem SPIEGEL-Bestseller „Was tue ich hier eigentlich?“ (Rowohlt 2014). Der promovierte Philosoph hält an der Leuphana Universität Lüneburg Seminare zur Wissenschaftstheorie und berät Unternehmen zum Thema Innovationskultur und soziale Medien. Er ist bei #nachhaltige100 als Influencer zu nachhaltigen Themen gerankt und begeistert Menschen bei Twitter, Facebook und Instagram fürs Philosophieren und Umdenken. Er lebt in der Nähe von Lüneburg, trinkt gerne guten Espresso und verbringt viel Zeit mit der Familie an der Nordsee


Call for Sessions für den Open-Space

Hier haben Sie die Möglichkeit schon jetzt ein Thema für den Open Space einzureichen. Wir werden ihr Thema auf der Webseite veröffentlichen, so dass Sie schon vorab viele Teilnehmer für Ihre Session begeistern können.

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