Was passiert, wenn ein SysML-v2-Modell nicht nur gelesen, sondern von Maschinen verstanden und simuliert werden soll?
Tim Weilkiens von oose wird gemeinsam mit Marco Bimbi von MathWorks ein SysML v2-Modell der Apollo-11-Mission nutzen, um Bemerkenswertes und Wissenswertes rund um SysML v2 aufzuzeigen. Das Apollo-Modell ist ein sehr umfangreiches Modell der Apollo-11-Mission, das von Airbus veröffentlicht und auf GitHub verfügbar ist: https://github.com/airbus/apollo-11-sysml-v2,
Tim wirft zunächst einen Blick auf das Modell. Es enthält noch ein paar häufig gemachte Fehler. Wir werden uns ein paar dieser Fehler anschauen und korrigieren. Danach wechseln wir den Blickwinkel und stellen uns vor, dass wir eine Maschine sind, die das Modell lesen möchte. Wir werden feststellen, dass wir im Modell mehr als die Semantik von SysML v2 benötigen. Wie finde ich als Maschine beispielsweise das Systemelement. Es ist als Part modelliert, wie viele andere Hunderte von Elementen auch. Das Modell enthält bereits eine Lösung dazu.
Nun haben wir ein SysML-v2-Modell der Mission und Marco wird es nutzen, um eine Simulation der Mondlandung zu zeigen. Spannenderweise ist eine der Ingenieur:innen, die den LunarLander mitentwickelt haben, später zu MathWorks gewechselt. Es kommt also fast vom Erfinder 🙂. Neben der spannenden Simulation wird aber auch deutlich, wie wertvoll ein maschinenlesbares SysML-v2-Modell ist, auf das leicht über die standardisierte SysML-v2-API zugegriffen werden kann.
Wir werden uns auch ansehen, wie wir Fehler ins Modell einspeisen können, und beobachten, was dann passiert … hoffentlich landen wir trotzdem und enden nicht mit dem berühmten … „Houston, wir haben ein Problem!“
