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Dr. Wladimir Schamai: Mehrwert von Modellierung und Simulation für die Produktentwicklung

Modellierung und Simulation (M&S) ist eine Kernkompetenz, auf die Engineering-Unternehmen heutzutage nicht verzichten können. Dies betrifft vor allem die Produktentwicklung, bei der die Zeit vom Projektstart bis zur Markteinführung eine tragende Rolle spielt.

Dank des Fortschrittes bei der Entwicklung von M&S-Methoden und -Werkzeugen innerhalb der letzten Jahre (z. B. Model-Based Design oder Multi-Disciplinary Design Optimization) und des Anstieges der verfügbaren Rechenleistung (High Performance Computing), ist es heute möglich, die Zeit für Neuentwicklungen drastisch zu reduzieren. Darüber hinaus machen es der Einsatz von agilen Arbeitsmethoden und die Werkzeugunterstützung von Austauschformaten (z. B. FMI) möglich, Innovation voranzutreiben und auf Kundenbedürfnisse schneller einzugehen.

Die konzernweite Danfoss M&S-Initiative nutzt diesen Fortschritt, um neue Services für Kunden anzubieten, schnellere Iterationen bei der Entwicklung von Hardware und Software zu ermöglichen, sowie mittels M&S, Produktionsabläufe zu optimieren. Dieser Vortrag berichtet über die Vorteile für Danfoss, die sich aus dem zunehmenden und systematischen Einsatz von M&S ergeben, sowie den Mehrwert, den unsere M&S Kompetenzen für Kunden ermöglichen.

Dr. Wladimir Schamai hat an der Linköping Universität in Schweden im Bereich Computer and Information Science promoviert und war 11 Jahre bei Airbus Group im Bereich Research & Technology mit dem Fokus auf Model-Based Systems Engineering tätig. In seiner jetzigen Position als Head of Modeling & Simulation (M&S) bei Danfoss leitet er eine konzernweite M&S-Initiative, die zum Ziel hat, mittels Modellierung und Simulation schnellere Produktenwicklungszyklen zu ermöglichen und neue Services anzubieten.

 

Prof. Dr. Andreas Vogelsang: Und wo soll ich anfangen? Wie Einführung von MBSE in Organisationen klappen kann.

Viele Unternehmen versuchen die zunehmende Komplexität ihrer Produkte durch den Einsatz von modellbasierten Ansätzen in den Griff zu bekommen. In den sogenannten SPES Projekten haben wir dazu in den letzten 10 Jahren eine umfassende und durchgängige Methodik für das Thema MBSE erarbeitet, die inzwischen in vielen Firmen berücksichtigt wird.

Die Einführung von MBSE Ansätzen generell ist jedoch eine große Herausforderung, die nicht auf einen Schlag erfolgen sollte. Rahmenwerke zur Prozessverbesserung, wie z.B. CMMI, helfen bei der Einführung kaum weiter, da diese Ansätze zu generisch und oft auch zu „schwergewichtig“ sind.

Wir stellen ein Reifegradmodell vor, das speziell auf die Einführung von MBSE zugeschnitten ist. Das Modell definiert eine Reihe von Fähigkeiten, die durch den Einsatz von Modellen erlangt werden. Diese Fähigkeiten adressieren die für die Entwicklung relevanten Bereiche Kontext-, Anforderungs-, Funktions- und Systemmodellierung, sowie Integration und Testen. Auf Basis dieses Modells wird bewertet, wo ein Unternehmen bei der Einführung von MBSE steht und in welchen Bereichen es sich lohnt Modellbasierung voranzutreiben. Dabei berücksichtigt das Modell Ziele und Gegebenheiten des Unternehmens.

Prof. Dr. Andreas Vogelsang ist Professor für Software & Systems Engineering am Institut für Informatik der Universität zu Köln. Er hat 2015 an der TU München promoviert und war von Mitte 2016 bis Mitte 2020 an der TU Berlin Juniorprofessor für Automotive Software Engineering sowie Leiter der Software Engineering Abteilung am Daimler Center for Automotive IT Innovations. Professor Vogelsang forscht im Bereich Requirements Engineering, Model-based Systems Engineering und Data-driven Systems Engineering. 2018 wurde Vogelsang zum Junior-Fellow der Gesellschaft für Informatik (GI) ernannt und 2019 zum „Nachwuchswissenschaftler des Jahres“ von academics und dem DHV gekürt.

Fachvorträge der Aussteller

Dieser Zeitslot wird von unseren Ausstellern gefüllt. Jeder Aussteller kann einen Fachvortrag, Mini-Workshop oder Tutorial durchführen. Wer was vorstellt veröffentlichen wir hier, sobald wir die Information von den Ausstellern erhalten haben.

Die Vorträge werden um 14 Uhr noch einmal wiederholt, so dass Sie die Möglichkeit haben, zwei verschiedene Fachvorträge unserer Aussteller zu besuchen.

Detailinformationen zu den Vorträgen finden Sie im Programm, indem Sie oben im Programm auf den jeweiligen Raum klicken.

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