Was sind die erforderliche Modellinhalte eines Projektes und welche Ergebnisse werden daraus generiert?

Modellbasierte Werkzeuge unterstützen i.d.R. lediglich die Beschreibung von Anforderungen, Daten und Funktionalitäten und können daher auch nur die dementsprechenden Code-Teile generieren.

Reale Projekte umfassen jedoch weitaus mehr Vorgaben/Informationen und erfordern unterstützende Hilfsmittel, die Entwickler im Projektverlauf benötigen (z.B. Metadaten, GUI/HMI, Kommunikation bzw. Online-Visualisierung, Offline-Simulation, Protokollier-SW, Testszenarien … ).

Diese werden normalerweise separat von Hand oder mit anderen Tools erstellt. Gravierende Nachteile sind dabei mehrere Designquellen (Redundanz) und damit keine (brauchbare) Wiederverwendbarkeit, erhöhte Fehlermöglichkeiten und letztendlich ein größerer Entwicklungsaufwand.

Der Vortrag zeigt anschaulich anhand realisierter Projekte, wie durch gezielte Erweiterungen der UML bereits im Modell eine vollständige Beschreibung des Systems erfolgt. Daraus wird Applikations-Code eine umfassende Test- und Simulationsumgebung (mit/ohne Target) und umfangreiche Dokumentationen erzeugt – ganz ohne Nachbearbeitung.